Antrag
Antrags-Nr.: V/A 327/12
Beschluss-Nr.:RBV-1448/12
---> Document Link Icon
Datum:07/12/2012
Einreicher:Fraktion DIE LINKE
Beschlussfassung in:öffentlicher Sitzung
Aktueller Antrags-Status:
2. Lesung mit Beschlußfassung

Beschlussantrag

Betrifft:

Überarbeitung Rahmenplanes und der Entwicklungsstrategie für das Areal Alte Messe
Beratungsfolge:18.07.2012 Ratsversammlung
02.10.2012 Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau
20.09.2012 Ratsversammlung
20.11.2012 Stadtbezirksbeirat Leipzig-Südost
27.11.2012 Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau
29.11.2012 Stadtbezirksbeirat Leipzig-Mitte
12.12.2012 Ratsversammlung


Beschlussvorschlag/Begründung

1. Die Verwaltung wird beauftragt, zur Fortschreibung des Rahmenplanes sowie zur Entwicklungsstrategie für die Alte Messe im 1. Halbjahr 2013 eine Stadtwerkstatt
durchzuführen.
2. Ergänzend werden in Überarbeitung der bisherigen angedachten Nutzungen strategische Aussagen zu zukünftigen Nutzungsarten und zeitlichen Vermarktungszielen für die einzelnen Baufelder unter Berücksichtigung der Entwicklung der letzten Jahre getroffen.
3. Zur weiteren Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung wird der dann von der Verwaltung überarbeitete Rahmenplan für das Areal der Alten Messe spätestens im 2.
Halbjahr 2013 ins Beratungsverfahren des Stadtrates gebracht. Er soll Grundlage vorhabenbezogener Bebauungspläne sein, die – soweit möglich - auch im vereinfachten Verfahren umgesetzt werden sollten.

Begründung:
s. Ursprungsantrag

Die Neufassung nimmt ergänzend den Verwaltungsstandpunkt auf.

Begründung:

Zunehmend stellt der Aufsichtsrat der LEVG die Notwendigkeit fest, dass sich der Stadtrat mit der Entwicklung und Vermarktung der Alten Messe befasst und Nutzungsstrategien nachjustiert. Als Selbstläufer hat sich nur die Automeile in der Richard-Lehmann-Straße erwiesen, in der sich prominente Automarken als Nachbarn dem Wettbewerb stellen. Dass es trotz Krise zum Bau des VW-Autohauses und des 2. Bauabschnitts des Frauenhofer-Instituts kam, ist vor allem der Beharrlichkeit der Investoren zu danken und deshalb hoch zu würdigen. Die stadträumlichen Strukturen, welche die Baufelder der historischen Messe aufgreifen und gleichzeitig Anpassungen ermöglichen, erwiesen sich als zukunftsfähig und bieten wie beim Porta-Möbelhaus interessante Ansätze für Neubauprojekte. Um weitere Investoren mit möglichst vielen hochwertigen Arbeitsplätzen und Nutzungen zu gewinnen, ist die stadträumliche Clusterbildung von Nutzungen wie Wissenschaft und Forschung, auch in Ergänzung zu den benachbarten Einrichtungen, gezielt weiterzuentwickeln. Dazu bedarf es genauer Fixierung von Baugrenzen und ggf. von Baulinien unter Beachtung notwendiger Freiräume für Straßen, Wege, Plätze und stadttechnische Infrastruktur, die sich möglichst nicht auf Privatgelände befinden soll. Aufbauend auf gesicherten denkmalpflegerischen Zielsetzungen sollen diese zeitnah für weitere Hallen entwickelt werden, ohne Investitionen zu verhindern. Gleichfalls sollen vorhabenbezogene B-Pläne dazu dienen, ohne Zeitverzug und trotzdem umfassend die Interessen der verschiedenen Investoren und der Stadt in Übereinstimmung zu bringen und die Vorhaben zügig zu realisieren.


Anzeigen/Download

Impressum